Und wieder ist es einen Monat her und ich habe das Gefühl, dass mich jegliche Kreativität verlassen hat. Dass ich nicht mehr im Stande bin einen vernünftigen Artikel zu schreiben. Gar einen vernünftigen Satz zu denken.
Alles steht Kopf und du stehst mitten drin und ich fliege um dich herum. Du bist das Licht und ich die Motte. So fühle ich mich. Menschen mehr Aufmerksamkeit schenken, als ihnen zusteht – oder nein – Menschen mehr Aufmerksamkeit schenken, als sie es je selbst tun würden, ja, das ist genau mein Ding. Darin bin ich gut.
So viele Gedanken, so viel Widersprüchliches, so viel Chaos. Zu viel Chaos. Zu viel zu sagen und dann doch zu wenig. Nichts. Das beschreibt es am Besten. Und damit abschließen kann ich nicht, da es nichts gibt, was abgeschlossen werden sollte. Weil nie etwas angefangen wurde. Zu viel Gedankenwirrwarr. Lebenswirrwarr.
You live your life like a page from the book of my fantasy.
“Wenn man keine Angst hat, geht man kein Risiko ein. Und wenn man kein Risiko hat.. was soll das dann eigentlich?”
Ich werde es nicht unversucht lassen, da ich es nicht kann. Und du wirst es mir nicht leicht machen, da du nichts weißt. Aber ich werde es bereuen, wenn ich nichts unternehme. Und sogar wenn es nach hinten losgeht, so ist immer noch besser, als dieses ‘Nichts’.
There’s a drumming noise inside my head that throws me to the ground.
Da ich mir vorgenommen habe, jeden Monat mindestens einen Artikel zu schreiben und diesen Monat hier noch nichts zustande gekommen ist und ich auch nicht wirklich ein Thema habe, vorüber ich gern schreiben würde, werde ich einfach laut denken.
Der Monat in Hamm ist unglaublich schnell verflogen. Ich danke besonders Alex und seiner Crew, David, Jason, Jule, Koni, Karina, Leo, dem Pfandflaschenmann Alex (guter Mann), Mandy, Martin, Matth, Nena, Nils, Scarlett, Svenja, Till und Tobi. Dazu habe ich noch wunderbare Menschen kennengelernt, mir weh getan, mich mit einem Wattepad (den ich zuvor in schwarzen Tee getunkt und dann auf die Haut geknallt habe) selbst tätowiert, betrunken in Bahnhöfen getanzt (dies wurde leider auch gefilmt), und sowieso. War mit irgendwelchen seltsamen Menschen am Aasee, um dort 1. Fotos zu machen, 2. Bier zu trinken, 3. schöne Männer zu beobachten (alles erfolgreich). Abgesehen davon habe ich in einer Nacht eine Hausarbeit geschrieben (wenn da alles gut gelaufen sein sollte, schmeiß ich eine Runde) und mich etwas für eine Klausur vorbereitet. Und das und hier und ach und sowieso. Alles ziemlich uninteressant für euch. Was euch interessieren könnte, ist eine Band die ich in Münster gesehen habe – Avertine nennen sich die Jungs und kommen aus Nürnberg. Ziemlich guten Post-Hardcore machen sie und sind sowieso spitze. Werde mir das Ganze noch mal im Mai in Aschaffenburg ansehen, weil sie einfach so großartig sind.
Außerdem habe ich mich jetzt auch an einem Musikblog versucht . Ist noch in Bearbeitung und noch lange nicht so wie ich es haben wollte, aber ein Anfang. Karten für das Impericon Festival wurden auch bestellt und an Crazy Factory habe ich eine Beschwerdemail geschrieben. Ach und wie ihr seht, habe ich gelernt die Wörter zu verlinken. Sagt man sicher nicht so, aber ich habe keine Ahnung von solchen Sachen.
Btw. hier und hier findet ihr mich auch noch. Und nicht zu vergessen, hier auch.
Und nun war’s das auch. Natürlich ist noch viel mehr passiert, aber ich habe heute leider nicht mehr die Zeit dazu, das auszuführen, da ich immer noch für eine Klausur lernen muss und heute Abend etwas mein soziales Leben pflegen wollte. Das nächste Mal wird’s besser. Versprochen.
Oh my.. Ich hasse es. Ich hasse hinterhältige und verlogene Menschen.
Wie kann man zu jemanden so nett sein, wenn man die Person nicht ausstehen kann? Wenn man sogar noch über diese Person herzieht und TROTZDEM so tut, als wäre man ja ach so gut befreundet. Das ist abartig. Mir wird schlecht davon und ich bekomme Gänsehaut. Ich kann das absolut nicht nachvollziehen. Wenn ich jemanden wirklich nicht mag, beachte ich diese Person einfach nicht und versuch gar nicht erst so zu tun, als würde ich sie mögen. Wozu?! Natürlich bin ich nett und versuche alle mit dem Respekt zu behandeln, den sie verdienen. Aber ich sehe keinen Grund darin jemanden ins Gesicht zu lügen. Ich sehe auch keinen Nutzen darin.
Und wenn ich sehe, dass ich genau solche Menschen im Freundeskreis habe, so fange ich doch an mir Gedanken zu machen. Glaubwürdig sind sie in meinen Augen schon mal nicht. Ihr Respekt geht mit ihrer Glaubwürdigkeit davon. Verachtung tritt ein.
“Ehrlichkeit bringt Dich bei mir weiter als die schönsten Lügen.” – und ganz genau das ist meine Einstellung. ”Hass” ist so ein großes und mächtiges Wort und ich benutze es selten, aber ich hasse Lügen. Ich hasse Lügner.
Vertrauen ist das Größte was man, was ich, jemanden geben kann. Missbraucht man dieses Vertrauen ist es vorbei.
Meine Güte, es ist nun wirklich nicht schwer zu seiner Meinung zu stehen. Sind die ersten Worte draußen, so geht das mit dem Rest auch ganz schnell. Dann wissen alle anderen woran sie sind und man selbst weiß es natürlich auch. Und allen geht es besser. Früher oder später zumindest.
Aber gut. Ich rege mich nicht mehr darüber auf. Es bringt nichts. “Das Leben ist zu kurz, um sich ständig über etwas aufzuregen”, sagte ein guter Freund immer. Also gehe ich jetzt duschen und mache mir danach einen Kaffee. Und vielleicht werde ich sogar für die nächste Klausur lernen.
Remember – morgen sind die Anti ACTA Proteste in den meisten Großstädten, also tut etwas Gutes – informiert euch erst und entscheidet dann, ob ihr dafür oder dagegen seid. Und dann steht mit dem ganzen Herzen dahinter.
“Wir werfen dich jetzt in’s kalte Wasser und hey, es ist uns auch egal, ob du schwimmen kannst, oder nicht – dann lernst du das eben. Und wenn du untergehst, ja.. dann ist das halt so! Dann hast du Pech gehabt.”
So fühle ich mich. Nur, dass das kalte Wasser, in meinem Fall, für “Studium, Verantwortung und mit beiden Beinen im Leben” stehen, steht.
Ich habe nicht das Gefühl, dass ich überhaupt eine Wahl hatte. Ja, ich habe mich dazu entschlossen, mich an Universitäten und Fachhochschulen zu bewerben, aber eigentlich wäre es mir lieber gewesen, nach dem Fachabi den EA-Bildungsgang (Erzieherausbildung und allg. Abitur) zu machen. Was ich ja auch getan habe. Zwei – drei Wochen lang. Und dann kam der Zulassungsbescheid. Bzw. eher der Anruf meiner Mum aus Hamm, während ich in einer Gracht saß. In Amsterdam. Mit meiner neuen Klasse, die mir in der Zeit echt ans Herz gewachsen ist, und die mir den Abschied sicherlich nicht leicht gemacht haben. Ich wäre gern geblieben. Aber dann wägt man ab.. Vernunft gegen Herz. Und auch wenn ich doch eher der Herzensmensch bin, so ging es um meine Bildung, sodass die Entscheidung eigentlich von Anfang an feststand. “Universität? Marburg? So eine Chance bekommt man so schnell nicht wieder.”
‘To the right I could see a church, I took a step in that direction first. But to the left there was a watering hole where they were whiskey drunk and now thats were I wanna pray!’
In Marburg angekommen, reizt einen natürlich erst mal das Neue. Und auch heute noch. Marburg ist eine schöne Stadt, der Studiengang scheint, wenn auch nicht ideal, aber richtig zu sein (wer von euch studiert denn genau das was er wollte, hm?) und wunderbare Menschen habe ich hier auch kennen lernen dürfen.
Doch ich merke, dass ich vielleicht noch nicht bereit dafür bin. Oder war. Ich ging davon aus noch zwei Jahre Zeit zu haben und in der Zeit zu lernen, wie man kocht (etwas besser geworden bin ich ja nun).. wie man so ganz allein klar kommt und dann wurde ich in’s kalte Wasser geschubst und musste es lernen. Verantwortung tragen, selbstständiger sein, vernünftiger werden.. ja, erwachsener werden. Wenn ich nur daran denke, bekomme ich Gänsehaut. “Erwachsen sein.” Pff, was heißt das schon? Ich hatte immer Angst einen Teil in mir zu vergessen, der alles andere als erwachsen ist. Verlieren kann man so etwas nicht, steckt es doch tief in dir drin.. aber vergessen. Etwas zu vergessen, was mich auch ausmacht. Das letzte und erste Mal, als mir das passiert ist, ist schon drei Jahre her (rückblickend betrachtet, war das natürlich völliger Mist). Mir hat mein Jahrespraktikum in einer Kindertagesstätte geholfen, wieder zu mir selbst zu finden. Die Kinder haben das Kind in mir wieder ins Leben gerufen. Vermutlich war es das schönste Jahr, was ich bisher hatte. Doch hier sind keine Kinder. Hier ist haufenweise Verantwortung, die mich dazu zwingt, rational zu denken, zu handeln, erwachsen zu werden – und – endlich zu akzeptieren, dass ich einen neuen Lebensabschnitt angefangen habe und mit dem alten abschließen muss. Nicht vergessen, aber abschließen.
Würde man das Leben mit einem Buch vergleichen, so bin ich schon längst im nächsten Kapitel angelangt, aber blättere noch im vorherigen, weil mir da eine Stelle ganz besonders gefiel und ich sie immer und immer wieder lesen muss. Doch ich bin der Autor und es wird Zeit die leeren Seiten zu füllen.
‘Studium’ ist halt nicht nur etwas lernen, feiern, tolle Menschen und rosa Zuckerwatte. Die Kehrseite der Medaille sieht nämlich ganz anders aus – Druck, Geldsorgen, Vermissen, Verantwortung, dunkle Gewitterwolken.
Um frei zu sein, muss man erst etwas von seiner Freiheit abgeben.
‘If I was perfect, then this would be easy. Either road is plausible, on both I could drown. I walk through the center with no rules to guide me. I realize it’s difficult but now I can see.’ | Avenged Sevenfold – Crossroads
Wie komme ich dazu einen Artikel über einen Jungen zu schreiben, den ich nicht kenne.. und lasse dabei einen meiner Herzensmenschen außer Acht?
Den Jungen, den ich halb 4 Nachts anrufen kann, weil ich Angst habe, dass mein Mac kaputt ist.. und er noch so geduldig ist und mit mir alle Punkte durchgeht und bei ihm die Frage: “Ist das überhaupt am Strom angeschlossen?” nicht so klingt, als würde er dich für den größten frei herumlaufenden Idioten der Welt halten? Vielleicht hält er mich tatsächlich für den größten herumlaufenden Idioten. Aber einen Idioten, den er doch irgendwie lieb hat. (Sonst kann ich mir sein Durchhaltevermögen und seine Geduld wirklich nicht erklären)
Wenn ich so darüber nachdenke, können die wenigsten von sich behaupten, mich zu kennen. Und von den Wenigen, die mich vielleicht kennen, kennt mich kaum einer so gut wie du.
Wie ich dir schon ein Mal sagte, hast du mein Leben verändert. Mich verändert. Bereichert. Und auch, zum Pech anderer, zu einem doofen Klugscheißer gemacht. (zumindest dann, wenn ich mal die Gelegenheit dazu habe)
Ich bin dir einfach so unglaublich dankbar dafür, dass ich bei dir die doofe, ungeduldige, schusselige, verwirrte, sture, zickige, nervige, anstrengende, aufgedrehte, viel redende, kindische, wahnsinnige und unwiderstehliche Katha sein kann, die ich auch bin.
Dass ich mit dir reden und lachen kann, mich belehren lassen (kann/ .. muss), albern, ärgern, diskutieren, schweigen und weinen kann.. auch wenn nur ich weine. (;
Und oh, streiten kann..! Und zwar so sehr, dass ich dir manchmal am Liebsten an die Kehle springen würde. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass du dieses Bedürfnis auch schon oft hattest.
Ich Danke Dir dafür, dass ich einfach “Ich” sein kann. Einfach sein kann. Auch dann noch, wenn uns so viele Kilometer trennen. Und ich mich manchmal leise frage, wie das überhaupt möglich ist und ob das alles so gut ist.. & dann schickst du mir in dem Moment ein Bild von deiner potentiellen neuen Hose, weil du dir (mal wieder) nicht sicher bist, ob die Hose auch wirklich gut so ist. Und dann muss ich schmunzeln.
Ich Danke Dir auch dafür, dass du für mich da bist, wenn ich dich brauche.
Ich könnte einfach so viel schreiben, weil in den 1,5 Jahren, die wir uns nun kennen, auch genau so viel passiert ist.. aber das ist nicht nötig, denke ich. Unsere Geschichten kennen wir.
Diesen Artikel schreibe ich eher aus dem Grunde um dir eine Freude zu bereiten. Um dir zu zeigen, dass du es wert bist.
Und um der verdammten Welt zu zeigen, dass du ein wunderbarer Mensch bist und hätte ich die Möglichkeit würde ich das einigen Leuten am Liebsten ins Gesicht sch.. sagen. Und die Menschen, die dir nicht gut tun, würde ich liebend gern selbst á la Dexter auseinander nehmen. Soll mir noch mal jemand sagen, dass ich nicht böse sein kann.
Manchmal frage ich mich auch, warum wir überhaupt befreundet sind. So viele Gemeinsamkeiten wie wir haben, so viele Gegensätze haben wir auch. Ich weiß noch.. du sagtest mal, dass du keine Freunde haben willst, die nach 1990 geboren sind. Oder mal Tokio Hotel mochten. Und sogar auf einem Konzert waren. Und die nicht studieren. Schlechte Musik hören und… oh wait.. genau so sind wie ich? 1992 geboren, stehe zu meiner Tokio Hotel – Zeit, mittlerweile auch Student, immer noch KoRn, Avenged Sevenfold & Disturbed (oder auch Metalpop) – Liebhaber und sowieso.. Katha!
Und auch Du bist nicht perfekt. Niemand ist das. Aber so wie du bist, ist das gut so.
Ich wäre auch dann noch mit dir befreundet, wenn du weniger intelligent wärst. Oder hässlich. Oder doof. Oder – welch absurde Vorstellung – ein Langschläfer wärst!! So lange du nicht stinkst, dich gehen lässt und auch nicht absichtlich (mach das nie wieder!) mit vollem Mund sprichst, ist alles gut.
All I want is for you to be happy, Stinkstiefel.
Ich bin mir sicher, dass eines Tages alles genau so laufen wird, wie es soll. Und dann wirst du dir denken: “Oh, es läuft alles genau so wie es soll. Es ist alles gut so wie es ist. Katha hatte Recht. Aber natürlich hatte Katha Recht, schließlich hat Katha immer Recht! Wie konnte ich auch nur je daran zweifeln? Es ist Katha. Ich Idiot!”
Und vorhin ist mein Fuß eingeschlafen und nun wacht er wieder auf und ich h a s s e dieses Gefühl. Herrje.
Ja, wir neigen uns dem Ende zu. Mein Fuß tut auch nicht mehr weh. Ich hasse Füße.
Grade lade ich bei YouTube das Video hoch, was ich dir vor einem Jahr gemacht habe.
1. Weil ich es eines Tages nicht mehr finden werde, wenn ich es brauche.
Ich habe mich selbst angelogen. Die ganze Zeit. Gedacht, es hätte dir vielleicht doch etwas bedeutet. Wenn auch nur irgendetwas. Aber du bist ein grandioser Schauspieler. Es ist für dich ein leichtes zu kriegen, was du willst. Zumindest in gewissen Punkten. Und das weißt du. Das nutzt du aus. Du spielst mit den Herzen anderer. Und ich kann dir nicht mal böse sein, denn du kannst nichts dafür.
You live your life like a page from the book of my fantasy.
Ich wollte einfach nur mit dir befreundet sein, denn du hast mir etwas bedeutet. Menschen, die ich ein Mal in mein Leben lasse, lasse ich ungern gehen. Und so ganz verschwinden sie nie. Und so auch du nicht. Du hast auch deine guten Seiten. Und deine schlechten. Du hast mich ziemlich geprägt und leider auch eher negativ. Aber ich bin dir schon lange nicht mehr böse und hätte mich auch mit deiner schlechten Seite sogar anfreunden können, aber es ist es nicht wert. Die ganze Sache wäre es nicht wert.
Ich weiß auch nicht was dein Problem ist. Was dein Problem mit mir ist. Ich weiß, ich bin kein Engel und habe viel Mist gebaut.. aber ich habe nie mit jemanden gespielt. Denn so bin ich nicht. Und deswegen verstehe ich dein Verhalten mir gegenüber nicht.
Ich habe versucht mir einzureden, dass du scheiße bist. Und habe dich dann doch immer in Schutz genommen, wenn ein anderer schlecht über dich geredet hat. Im Gegenzug wurde ich dafür dumm angemacht, warum ich das bitte mache. Du hättest es nicht verdient.
Und vielleicht ist es so. Aber das ist mir jetzt alles egal.
Ja, ich wollte einfach nur mit dir befreundet sein. Aber ich brauche dich nicht. Nicht mehr. Ich habe meine Freunde. Ich weiß, dass ihnen auch etwas an mir liegt. Zumindest hoffe ich es. Alles was ich brauche, habe ich. Und du gehörst nicht dazu.
Beim durchstöbern meiner Tumblrseite, bin ich auf einen alten Artikel gestoßen.. Den ich wahrscheinlich vor.. ca. 2-3 Jahren verfasst habe. Interessant ist es auch zu sehen, wie ein alter Text dich wieder in die Situation zurückversetzen kann.. Und das Gefühl, was du beim Schreiben hattest, wieder präsent ist.
…Eine Sache solltet ihr stets in euren Herzen tragen:
Wenn euch etwas die Welt bedeutet – kämpft dafür.
Wenn es euch richtig erscheint einer Religion anzugehören – kämpft dafür.
Wenn es euch richtig erscheint – kämpft dafür.
Und wenn es euch richtig erscheint zu lieben, obwohl alle sagen es wäre falsch, auch wenn die ganze Welt dagegen spricht – kämpft dafür.
Kämpft für das, was euch wichtig ist, wichtiger als alles andere, egal mit welchen Mitteln.
Kämpft – solange es nur euch richtig erscheint. Solange ihr 100 % sicher seid, dass es sich eines Tages lohnen wird.
Doch wenn dich Zweifel beschleichen… Wenn Du Dich plötzlich leise fragst -WARUM- du überhaupt kämpfst (für deinen Traum)- warte nicht erst ab.
Warte nicht. Aus einem Zweifel werden eintausend, das -warum- wird nicht verstummen, es wird immer lauter. Warte nicht. Nimm Dir die Zeit die Fragen zu beantworten. Lass das Kämpfen sein bis du, und nur du alle Zweifel beseitigt hast. Lass dir nicht von irgendwem die Antwort auf die Fragen geben, lass dir nicht von anderen sagen, es wäre richtig solange Du selbst Zweifel hast. Werd dir im Klaren, warum du überhaupt kämpfst. Sei dir absolut sicher, und wenn ja halt ewig daran fest.
Wir alle kommen an einem schwierigen Punkt in unserem Leben, dazu uns nach den Gründen zu fragen warum wir Dinge tun. Manchmal scheint die Situation auch vollkommen perfekt und für dich gäbe es nichts Richtigeres, und plötzlich hinterfragst du. Auch wenn du diese Fragen anfangs mit aller Sicherheit beantworten konntest, kann es sein dass du irgendwann einfach die Antwort; den Grund nicht mehr weißt. Das kommt daher weil die Zeiten sich ändern. Dinge, Umstände, Situationen, du selbst.
- Ist so mit der größte Schwachsinn den ich je gelesen, oder gehört habe.
Doch viele denken leider so. Warum? Damit es einfach einen gewissen Halt bietet? Doch was für ein Halt soll das sein? Wenn man doch ständig dem Druck ausgesetzt ist, unbedingt jemanden finden zu MÜSSEN. Weil das doch der einzige Lebenssinn ist. Ist man nicht permanent unglücklich, sobald man auch nur daran denkt, dass man niemanden hat?
Wenn man es schon alleine nicht auf die Reihe kriegt glücklich zu sein, wird man es mit einer anderen Person auch nicht schaffen. Temporär vielleicht, natürlich. Aber auf Dauer doch nicht.
Das Leben ist zu bunt und zu facettenreich. Man darf das nicht von einer einzigen Person abhängig machen. Wo ist der Sinn darin?
Man sollte seine Prioritäten vielleicht etwas anders setzen. Mir ist es (beispielsweise) wichtig etwas zu erreichen. Für mich. Es muss nicht unbedingt eine Karriere sein, aber ich möchte irgendwann denken: “Das hast du gemacht, Katha. Du.” Ich möchte so viel von der Welt sehen und dann doch so wenig. Ich möchte die unterschiedlichsten Menschen und Orte kennen lernen, ich möchte lachen, weinen, lieben, glücklich durch die Gegend tänzeln, aber auch auf die Fresse fallen.. danach aufstehen und wieder Laufen lernen.
Ich möchte leben. Das Leben leben. Mir nicht denken: “Ach, hättest du das gemacht..” sondern es machen, wenn mir danach ist. Wenn ich dann irgendwo dazwischen einen Mann finde, eine Familie gründe und mit ihm zusammen alt und hässlich werde und wir uns immer noch lieb haben – dann habe ich alles erreicht, was ich erreichen wollte.
‘Das Leben ist wie Feuer – es brennt und es wärmt.‘ – Thees Uhlmann
Ich sage nicht, dass ich alleine sterben möchte. Ich möchte auch eines Tages den Idioten an meiner Seite haben, den ich liebe. Den ich auch in den Wahnsinn treiben kann und er trotzdem nicht schreiend davon rennt. Natürlich. Wer nicht?
Doch sollte das einfach nicht der Sinn des Lebens sein.. zumindest nicht der Einzige. “Lieben und geliebt werden”. Wo ist das ‘Dazwischen’? Aber das ist nur meine Meinung, vielleicht irre ich mich auch.
Um ein Beispiel zu liefern – Jeder kennt Twilight. Jeder kennt Harry Potter.
Was macht Hermine, als Ron sie verlässt? Sie kämpft mit Harry gegen Lord Voldemort. Sie weint sich zwar trotzdem jede Nacht in den Schlaf, zieht aber trotzdem ihren Scheiß durch und gibt nicht auf.
Was macht Bella, als Edward sie verlässt? Sie hat nichts besseres zu tun, als sich von einer Klippe zu stürzen.
Und genau das meine ich. Es gibt da viele unterschiedliche Ansichten und das ist auch okay. Aber genau diese “Bella-Menschen” mag ich nicht. Die machen mich wütend.
Go wash your heart in the river ’til the water runs clear.