chaosfabrik

'Imperfection is beauty. Madness is genius and it's better to be absolutely ridiculous than absolutely boring.' – Marilyn Monroe

And I left my heart somewhere along the line

I fuckin‘ miss Poznań. I fuckin‘ miss the people there. I fuckin‘ miss everything about it. I fuckin‘ miss Mogwai. And first and foremost I miss my fuckin‘ best Friend.

Jesus Fuck.

..I never thought we’d come to this.

Und es ist nicht so, dass man es nicht versucht hätte. Hat man. Nicht nur ein Mal. Nicht nur zwei Mal und auch nicht nur drei Mal. Man hält an Menschen fest, die man schon längst hätte gehen lassen müssen. Loslassen, denn gegangen sind sie schon längst.

Es tut weh und du bist sauer. Bekommt man denn eine Erklärung? Natürlich nicht. Manchmal bedarf es auch keiner Erklärung mehr. Es ist einfach vorbei. Und vor allem ist es keine Träne mehr wert. Das was war – es ist vorbei. Der Mensch, den du mal kanntest, er hat sich verändert. Vielleicht hast auch du dich verändert. Doch nützt es nichts mit jemanden befreundet zu sein, nur weil man eine schöne gemeinsame Vergangenheit hatte. Vor allem nicht, wenn du ihnen egal bist. Vor allem, weil du viel mehr in Menschen investierst, als sie es je werden. Und weil sie es nicht verdient haben. Weil du es nicht verdient hast.

Am Ende weiß man, auf wen man bauen kann und wen man auf den Mond schießen sollte.

‚Raus aus meinem Kopf, raus aus meinem Leben. Ich häng an deinem Tropf, dein Puls durch meine Venen.‘ 

 

Und in diesem Sinne – Peace, I’m out.

When I look into your eyes…

I see no surprise.

Gänsehaut. Gänsehaut ist das, was ich habe, wenn ich an all das denke, was wir hatten. Und an das was davon übrig geblieben ist. Und daran, dass ich loslassen muss. Von all dem alten Zeug. Wie sehr gehört diese Stadt zu mir? Wie sehr gehöre ich zu der Stadt? Wieso kommt dieses eigenartige Gefühl von Heimat auf, wenn ich zurückkehre? Und wieso verfalle ich wieder in meine alten Muster, was ist da los? In den letzten Jahren habe ich mich verändert und es ist, als würde all das keinerlei Bedeutung haben, wenn ich wieder zurückkehre. Und auch wenn ich jetzt umgezogen bin, so ist es, als würde mich diese Stadt verfolgen. Die Stadt, ihre Menschen und die damit verbundenen Erinnerungen. Sogar 250 km davon entfernt, trifft sie mich oft wie ein Schlag und nimmt mir die Luft zum Atmen. So langsam sollte man wohl mit der Vergangenheit abschließen, wenn man doch schon längst ein neues Kapitel begonnen hat. Dem eine Chance geben und das Alte hinter sich lassen. Wieso ist es so schwer? Es ist ein Teil von dir selbst. Es frisst dich von innen auf, und gibt dir allerdings zugleich die Energie, die du brauchst. Aber das liegt einfach daran, dass das alte Ich weniger Energie braucht. Zum Überleben. Es lebt von Erinnerungen, und wärmt einfach immer wieder das Alte auf. Doch wärmt man immer wieder ein und das Selbe auf, so schmeckt es irgendwann nicht mehr und man sollte sich auch da etwas neuem zuwenden, will man doch überleben. Und es bricht mir das Herz, doch sollte man manchmal Egoist sein. Und ist etwas wirklich gut, wenn es dich kaputt macht? Wenn du nicht voran kommst und immer nur auf der ein und der selben Stelle herumtrampelst? So sehr, dass der Sand unter deinen Füßen immer weniger wird. Die Reserven sind alle verbraucht, um dich herum ist noch genug Platz, du musst nicht auf einer Stelle herumlaufen. Du kommst doch nicht damit weiter, hör auf damit. Hör endlich auf. Hör auf in deinem eigenen Schatten zu stehen. So sehr es auch weh tut, aber du musst weiter. Lass es auf dich zukommen. Lass los. Lass verdammt noch mal los. Es bringt doch nichts. Nichts.

 

Ich werde nie vergessen. Nie.

‚Über meinen Schatten gesprungen, das Herz verstaucht.‘

Das Gefühl, wenn bei dir innerlich gerade etwas stirbt. Wohin dann, wenn man vor sich selbst nicht flüchten kann?

‚So tell me you love me. Only for tonight. Only for one night. Even though you don’t love me, just tell me you love me.‘

I wonder…

Geez.. Ich hasse es. Ich hasse hinterhältige und verlogene Menschen.

Wie kann man zu jemanden so nett sein, wenn man die Person nicht ausstehen kann? Wenn man sogar noch über diese Person herzieht und TROTZDEM so tut, als wäre man ja ach so gut befreundet. Das ist abartig. Mir wird schlecht davon und ich bekomme Gänsehaut. Ich kann das absolut nicht nachvollziehen. Wenn ich jemanden wirklich nicht mag, beachte ich diese Person einfach nicht und versuch gar nicht erst so zu tun, als würde ich sie mögen. Wozu?! Natürlich bin ich nett und versuche alle mit dem Respekt zu behandeln, den sie verdienen. Aber ich sehe keinen Grund darin jemanden ins Gesicht zu lügen. Ich sehe auch keinen Nutzen darin.

Und wenn ich sehe, dass ich genau solche Menschen im Freundeskreis habe, so fange ich doch an mir Gedanken zu machen. Glaubwürdig sind sie in meinen Augen schon mal nicht. Ihr Respekt geht mit ihrer Glaubwürdigkeit davon. Verachtung tritt ein.

Ehrlichkeit bringt Dich bei mir weiter als die schönsten Lügen.“ – und ganz genau das ist meine Einstellung. „Hass“ ist so ein großes und mächtiges Wort und ich benutze es selten, aber ich hasse Lügen. Ich hasse Lügner.

Vertrauen ist das Größte was man, was ich, jemanden geben kann. Missbraucht man dieses Vertrauen ist es vorbei.

Meine Güte, es ist nun wirklich nicht schwer zu seiner Meinung zu stehen. Sind die ersten Worte draußen, so geht das mit dem Rest auch ganz schnell. Dann wissen alle anderen woran sie sind und man selbst weiß es natürlich auch. Und allen geht es besser. Früher oder später zumindest.

Aber gut. Ich rege mich nicht mehr darüber auf. Es bringt nichts. „Das Leben ist zu kurz, um sich ständig über etwas aufzuregen“, sagte ein guter Freund immer. Also gehe ich jetzt duschen und mache mir danach einen Kaffee. Und vielleicht werde ich sogar für die nächste Klausur lernen.

Remember – morgen sind die Anti ACTA Proteste in den meisten Großstädten, also tut etwas Gutes – informiert euch erst und entscheidet dann, ob ihr dafür oder dagegen seid. Und dann steht mit dem ganzen Herzen dahinter.

Und an den Rest – Erstickt an euren Lügen.

kthxbai

Crossroads

„Wir werfen dich jetzt in’s kalte Wasser und hey, es ist uns auch egal, ob du schwimmen kannst, oder nicht – dann lernst du das eben. Und wenn du untergehst, ja.. dann ist das halt so! Dann hast du Pech gehabt.“

So fühle ich mich. Nur, dass das kalte Wasser, in meinem Fall, für „Studium, Verantwortung und mit beiden Beinen im Leben“ stehen, steht.

Ich habe nicht das Gefühl, dass ich überhaupt eine Wahl hatte. Ja, ich habe mich dazu entschlossen, mich an Universitäten und Fachhochschulen zu bewerben, aber eigentlich wäre es mir lieber gewesen, nach dem Fachabi den EA-Bildungsgang (Erzieherausbildung und allg. Abitur) zu machen. Was ich ja auch getan habe. Zwei – drei Wochen lang. Und dann kam der Zulassungsbescheid. Bzw. eher der Anruf meiner Mum aus Hamm, während ich in einer Gracht saß. In Amsterdam. Mit meiner neuen Klasse, die mir in der Zeit echt ans Herz gewachsen ist, und die mir den Abschied sicherlich nicht leicht gemacht haben. Ich wäre gern geblieben. Aber dann wägt man ab.. Vernunft gegen Herz. Und auch wenn ich doch eher der Herzensmensch bin, so ging es um meine Bildung, sodass die Entscheidung eigentlich von Anfang an feststand. „Universität? Marburg? So eine Chance bekommt man so schnell nicht wieder.“

‚To the right I could see a church, I took a step in that direction first.
But to the left there was a watering hole where they were whiskey drunk and now thats were I wanna pray!‘ 

In Marburg angekommen, reizt einen natürlich erst mal das Neue. Und auch heute noch. Marburg ist eine schöne Stadt, der Studiengang scheint, wenn auch nicht ideal, aber richtig zu sein (wer von euch studiert denn genau das was er wollte, hm?) und wunderbare Menschen habe ich hier auch kennen lernen dürfen.

Doch ich merke, dass ich vielleicht noch nicht bereit dafür bin. Oder war. Ich ging davon aus noch zwei Jahre Zeit zu haben und in der Zeit zu lernen, wie man kocht (etwas besser geworden bin ich ja nun).. wie man so ganz allein klar kommt und dann wurde ich in’s kalte Wasser geschubst und musste es lernen. Verantwortung tragen, selbstständiger sein, vernünftiger werden.. ja, erwachsener werden. Wenn ich nur daran denke, bekomme ich Gänsehaut. „Erwachsen sein.“ Pff, was heißt das schon? Ich hatte immer Angst einen Teil in mir zu vergessen, der alles andere als erwachsen ist. Verlieren kann man so etwas nicht, steckt es doch tief in dir drin.. aber vergessen. Etwas zu vergessen, was mich auch ausmacht. Das letzte und erste Mal, als mir das passiert ist, ist schon drei Jahre her (rückblickend betrachtet, war das natürlich völliger Mist). Mir hat mein Jahrespraktikum in einer Kindertagesstätte geholfen, wieder zu mir selbst zu finden. Die Kinder haben das Kind in mir wieder ins Leben gerufen. Vermutlich war es das schönste Jahr, was ich bisher hatte. Doch hier sind keine Kinder. Hier ist haufenweise Verantwortung, die mich dazu zwingt, rational zu denken, zu handeln, erwachsen zu werden – und – endlich zu akzeptieren, dass ich einen neuen Lebensabschnitt angefangen habe und mit dem alten abschließen muss. Nicht vergessen, aber abschließen.

Würde man das Leben mit einem Buch vergleichen, so bin ich schon längst im nächsten Kapitel angelangt, aber blättere noch im vorherigen, weil mir da eine Stelle ganz besonders gefiel und ich sie immer und immer wieder lesen muss. Doch ich bin der Autor und es wird Zeit die leeren Seiten zu füllen.

‚Studium‘ ist halt nicht nur etwas lernen, feiern, tolle Menschen und rosa Zuckerwatte. Die Kehrseite der Medaille sieht nämlich ganz anders aus – Druck, Geldsorgen, Vermissen, Verantwortung, dunkle Gewitterwolken.

Um frei zu sein, muss man erst etwas von seiner Freiheit abgeben.

‚If I was perfect, then this would be easy.
Either road is plausible, on both I could drown.
I walk through the center with no rules to guide me.
I realize it’s difficult but now I can see.‘ | Avenged Sevenfold – Crossroads

We were one and what are we now?

And you won’t ever know, you won’t ever see,

… how much your ghost since then has been defining me.